Deutscher Gewerkschaftsbund

21.06.2012

Eine bessere Welt ist möglich

Internationale Fahnen Flaggen

AllzweckJack / photocase.com

„Nachhaltig handeln, Wirtschaft neu gestalten, Demokratie stärken“: Das war das Motto des Transformationskongresses in Berlin, zu dem DGB, Deutscher Naturschutzring und Einrichtungen der Evangelischen Kirche in Deutschland eingeladen hatten. GewerkschafterInnen und VertreterInnen von Kirche und Umweltbewegung waren sich einig, dass weltweit Ungleichheit und Ungerechtigkeit zunehmen – gerade auch in der Krise.

Primat der Politik
Ziel des Kongresses war es, gemeinsam Strategien für mehr Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit in sozialen wie in ökologischen Fragen zu entwickeln. Das bestehende Wirtschaftssystem, das den Planeten über seine Regenerationsfähigkeit hinaus ausbeutet und zwischen den Menschen extreme Ungleichheit produziert, soll umgebaut, der Wachstumsbegriff neu definiert werden. „Neoliberalismus und Deregulierung können überwunden werden, wenn wir gemeinsam daran arbeiten, den Transformationsprozess in unserer Gesellschaft voranzutreiben und der demokratischen Politik endlich wieder den Primat über die Wirtschaft einzuräumen“, erklärte der DGB-Vorsitzende Michael Sommer.

Fortsetzung folgt
Konsens war in Berlin: Das Ziel der Umgestaltung von Wirtschaft und Gesellschaft muss auch mehr Demokratie und Generationengerechtigkeit sein. Dazu werde die Jugend gebraucht. „Junge Menschen werden diese Welt verändern, wir müssen sie dabei unterstützen. Die Jugend ist nicht die Zukunft, die Jugend lebt jetzt – sie braucht unser Empowerment“, sagt Olav Fykse-Tveit, Generalsekretär des Ökumenischen Rates der Kirchen. Die Zusammenarbeit der drei großen gesellschaftlichen Gruppen soll fortgesetzt werden.

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Erschienen in: einblick 12/2012 vom 25.6.2012
Online seit: 21.6.2012


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